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	<title>Franziskus Pfadfinder</title>
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	<description>Ein Mensch mit gütigem, hoffendem Herzen fliegt, läuft und freut sich; er ist frei</description>
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		<title>Spiele</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 18:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfadfinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier möchten wir zukünftig eine Menge interessanter Spiele zusammentragen. Dabei kann es sowohl um Spiele drinnen wie auch draußen gehen.
Vorschläge in den Kommentaren sind herzliche willkommen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier möchten wir zukünftig eine Menge interessanter Spiele zusammentragen. Dabei kann es sowohl um Spiele drinnen wie auch draußen gehen.</p>
<p>Vorschläge in den Kommentaren sind herzliche willkommen.</p>
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		<title>VCP</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfadfinder]]></category>
		<category><![CDATA[VCP]]></category>

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		<description><![CDATA[Der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) ist der große evangelische Pfadfinderverband Deutschlands. Über 47.000 Kinder und Jugendliche, sowie 5.000 Erwachsene sind im VCP organisiert. Obwohl und gerade weil der Verband evangelischen Werten verpflichtet ist, ist er auch offen für Mitglieder anderer Konfessionen.
Die Mitglieder durchlaufen die folgenden Stufen:

7 bis 10 Jahre: Kinderstufe
10 bis 16 Jahre: <a href="http://franziskus-pfadfinder.de/vcp/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) ist der große evangelische Pfadfinderverband Deutschlands. Über 47.000 Kinder und Jugendliche, sowie 5.000 Erwachsene sind im VCP organisiert. Obwohl und gerade weil der Verband evangelischen Werten verpflichtet ist, ist er auch offen für Mitglieder anderer Konfessionen.</p>
<p>Die Mitglieder durchlaufen die folgenden Stufen:</p>
<ul>
<li>7 bis 10 Jahre: Kinderstufe</li>
<li>10 bis 16 Jahre: Pfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe</li>
<li>16 bis 20 Jahre: Ranger/Rover</li>
</ul>
<p>Wer Mitglied werden oder seinen Stamm vor Ort kennenlernen möchte, der kann am einfachsten über die <a href="http://www.vcp.de/index.php?id=452">Internetsuche des VCP</a> seine Ortsgruppe ausfindig machen.</p>
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		<title>PSG</title>
		<link>http://franziskus-pfadfinder.de/psg/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[PSG]]></category>
		<category><![CDATA[Pfadfinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) ist ein rein katholischer Mädchenverband. Die PSG ist der größte Verband seiner Art. Die Ziele der Erziehung im christlichen Sinne und der Pfadfindertradition finden sich auch in der Pfadfinderinnenschaft.
Der Stamm, also die Ortsgruppe einer Gemeinde, besteht aus Mitgliedern verschiedener Untergruppen:

7 bis 10 Jahre: Wichtelgruppen
10 bis 13 Jahre: Pfadigruppen
13 bis 16 <a href="http://franziskus-pfadfinder.de/psg/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) ist ein rein katholischer Mädchenverband. Die PSG ist der größte Verband seiner Art. Die Ziele der Erziehung im christlichen Sinne und der Pfadfindertradition finden sich auch in der Pfadfinderinnenschaft.</p>
<p>Der Stamm, also die Ortsgruppe einer Gemeinde, besteht aus Mitgliedern verschiedener Untergruppen:</p>
<ul>
<li>7 bis 10 Jahre: Wichtelgruppen</li>
<li>10 bis 13 Jahre: Pfadigruppen</li>
<li>13 bis 16 Jahre: Caravellegruppen</li>
<li>&gt; 16 Jahre: Rangergruppen</li>
<li>Leiterinnenrunde</li>
</ul>
<p>Beim PSG kann man sich sogar schon <a href="http://www.psg-bundesverband.de/anmeldung/">Online</a> anmelden. Will man seine Ortsgruppe vorher kennelernen, so kann man über die <a href="http://www.pfadfinderinnen.de/index.php?id=22">Diözesanbüros</a> die richtigen Ansprechpartner herausfinden.</p>
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		<title>BdP</title>
		<link>http://franziskus-pfadfinder.de/bdp/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[BdP]]></category>
		<category><![CDATA[Pfadfinder]]></category>

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		<description><![CDATA[BdP ist die Abkürzung für den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Der BdP ist eine unabhängige deutsche Pfadfinderorganisation, die Mitglieder unabhängig von Religion oder Herkunft aufnimmt. Mit 30.000 Mitgliedern ist es der größte deutsche Verbund mit Mitgliedern verschiedener Konfessionen.
Die Alterstufen im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind:

7 bis 11 Jahre: Wölflinge
11 bis 15 Jahre: Pfadfinder
16 <a href="http://franziskus-pfadfinder.de/bdp/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BdP ist die Abkürzung für den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Der BdP ist eine unabhängige deutsche Pfadfinderorganisation, die Mitglieder unabhängig von Religion oder Herkunft aufnimmt. Mit 30.000 Mitgliedern ist es der größte deutsche Verbund mit Mitgliedern verschiedener Konfessionen.</p>
<p>Die Alterstufen im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind:</p>
<ul>
<li>7 bis 11 Jahre: Wölflinge</li>
<li>11 bis 15 Jahre: Pfadfinder</li>
<li>16 bis 25 Jahre: Ranger und Rover</li>
</ul>
<p>Die Ortsgruppen im BdP heißen Stämme und sind wiederum zu Landesgruppen entsprechend der Bundesländer zusammengefasst.</p>
<p>Wer Mitglied im BdP werden möchte oder zunächst einfach nur seine Ortsgruppe kennenlernen möchte, der kann mit Hilfe der <a href="http://www.pfadfinden.de/ansprechpartner/staemme/">Stammessuche</a> seinen Ansprechpartner finden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>dpsg</title>
		<link>http://franziskus-pfadfinder.de/dpsg/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfadfinder]]></category>
		<category><![CDATA[dpsg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, oder kurz dpsg, ist mit über 95.000 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband Deutschlands. Das Ziel des dpsg ist es nicht nur zur Erziehung junger Menschen beizutragen, sondern auch Benachteiligten zu helfen. So findet alljährlich die große Jahresaktion statt, zu der unter einem immer neuen Motto Behinderten, Menschen aus der dritten <a href="http://franziskus-pfadfinder.de/dpsg/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.dpsg.de">Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg</a>, oder kurz dpsg, ist mit über 95.000 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband Deutschlands. Das Ziel des dpsg ist es nicht nur zur Erziehung junger Menschen beizutragen, sondern auch Benachteiligten zu helfen. So findet alljährlich die große Jahresaktion statt, zu der unter einem immer neuen Motto Behinderten, Menschen aus der dritten Welt oder der Umwelt geholfen wird.</p>
<p>Die Pfadfinder im dpsg werden in vier Alterstufen eingeteilt:</p>
<ul>
<li>7 bis 10 Jahre &gt; Wölflinge</li>
<li>10 bis 13 Jahre &gt; Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder</li>
<li>13 bis 16 Jahre &gt; Pfadfinderinnen und Pfadfinder</li>
<li>16 bis 20 Jahre &gt; Roverinnen und Rover</li>
</ul>
<p>Wie man an den Namen schon erkennt sind im Übrigen seit 1971 auch Mädchen im dpsg an Bord. Die Organisation gliedert sich in folgende Strukur: Ortsgruppen &gt; Stämme &gt; Bezirke &gt; Diözesanverband &gt; Bundesverband.</p>
<p>Wer Mitglied werden möchte kann sich entweder an seine Ortsgruppe oder an den zentralen Mitgliederservice (Sylvia Klefisch: Tel. 02131/4699-60) wenden.</p>
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		<title>Zitate von und über Franziskus</title>
		<link>http://franziskus-pfadfinder.de/zitate-von-und-uber-franziskus/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 00:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franziskus]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Zitate, die vom heiligen Franziskus stammen oder ihm zugeschrieben werden, können wertvolle Orientierung im täglichen Leben bieten.
&#8220;Selig, wer sich vor Untergebenen so demütig benimmt, wie wenn er vor seinem Obern und Herrn stünde.&#8221; – Seligpreisungen
„Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, <a href="http://franziskus-pfadfinder.de/zitate-von-und-uber-franziskus/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Zitate, die vom heiligen Franziskus stammen oder ihm zugeschrieben werden, können wertvolle Orientierung im täglichen Leben bieten.</p>
<p>&#8220;Selig, wer sich vor Untergebenen so demütig benimmt, wie wenn er vor seinem Obern und Herrn stünde.&#8221; – Seligpreisungen<br />
„Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“</p>
<p>„Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.“</p>
<p>„Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit.“ &#8211; Mahnung an die Brüder</p>
<p>&#8220;Wo die Armut mit der Fröhlicheit ist, da ist nicht Begierde noch Habsucht.&#8221; &#8211; Von der Kraft der Tugenden</p>
<p>&#8220;Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist, da ist nicht Verschwendung noch Täuschung.&#8221; &#8211; Von der Kraft der Tugenden</p>
<p>&#8220;Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.&#8221; &#8211; Von der Kraft der Tugenden</p>
<p>Auch die Zitate über den heiligen Franziskus setzen interessante Schlaglichter auf das Leben.</p>
<p>&#8220;Der heilige Franziskus hat alles vorweggenommen, was unsere moderne Denkart an äußerster Weitherzigkeit und an Mitgefühl in sich birgt: die Liebe zur Natur, die Liebe zu den Tieren, den Sinn für soziale Verpflichtung, den Blick für die geistigen Gefahren des Wohlstandes und selbst des Besitzes.&#8221; &#8211; Gilbert Keith Chesterton, Aphorismen und Paradoxa</p>
<p>&#8220;Man kann diesen göttlichen Demagogen als das beschreiben, was er wahrscheinlich gewesen ist, als den einzig wirklich aufrichtigen und konsequenten Demokraten der Welt.&#8221; &#8211; Gilbert Keith Chesterton, Aphorismen und Paradoxa</p>
<p>&#8220;Was heißt »Selbstverwirklichung«? Der Mensch kann sich selbst vielfältig verwirklichen &#8211; einer hat das Potenzial, um heiliger Franz zu werden, anderer hat das Potenzial, Hitler zu werden. Sollen wir denn sagen, dass unsere Aufgabe darin besteht, jedem Menschen sein Potenzial verwirklichen zu lassen, unabhängig davon, welches Potenzial es ist?&#8221; &#8211; Leszek Kołakowski, Mini-Traktate über Maxi-Themen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Franziskus&#8217; Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 00:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Franziskus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heilige Franziskus ist unter vielen Namen bekannt. Dazu zählen Franz von Assisi, Franziskus von Assisi, Franciscus de Assisi, Franciscus Assisiensis, Francesco d&#8217;Assisi. Doch geboren wurde er als Giovanni Battista Bernardone in der später namensgebenden italienischen Stadt Assisi im Jahre 1181 oder 1182. Der Gedenktag des heiligen Franziskus ist am 4. Oktober, einen Tag nach <a href="http://franziskus-pfadfinder.de/franziskus-leben/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heilige Franziskus ist unter vielen Namen bekannt. Dazu zählen Franz von Assisi, Franziskus von Assisi, Franciscus de Assisi, Franciscus Assisiensis, Francesco d&#8217;Assisi. Doch geboren wurde er als Giovanni Battista Bernardone in der später namensgebenden italienischen Stadt Assisi im Jahre 1181 oder 1182. Der Gedenktag des heiligen Franziskus ist am 4. Oktober, einen Tag nach seinem Todestag, dem 3. Oktober 1226. Durch sein Leben streng nach dem Vorbild Jesu erreichte Franziskus die Herzen vieler Menschen. Bis heute ist seine Wirkung durch die Gründung des Orden der Minderen Brüder, aus dem Minoriten, Franziskaner und Kapuziner hervorgingen, allgegenwärtig.</p>
<p>Seine Lebensgeschichte wird hevorragend vom heiligenlexikon.de zusammengefasst:</p>
<p>„Giovanni Bernardone war der Sohn eines wohlhabenden Kaufmannes und seiner französischen Ehefrau; das Elternhaus kann bis heute besichtigt werden. Als Jüngling bekam er den Rufnamen Francesco wegen seiner von der Mutter geerbten Vorliebe für die französische Sprache und ritterlich-höfisches Leben. Er führte ein fröhliches und sorgloses Leben und wollte Ritter werden. Nach einer Schlacht zwischen Assisi und Perugia wurde er über ein Jahr in Perugia festgehalten und litt während seiner Gefangenschaft an einer schweren Krankheit, die ihn zu seiner Bekehrung führte. 1203 wurde er aus der Gefangenschaft befreit, kehrte nach Assisi zurück, unternahm eine Wallfahrt nach Rom und pflegte Leprakranke. Schon in jener Zeit galt er als Sonderling und hatte unter Spott zu leiden; er aber ging geduldig wie ein Taubstummer und mit heiterem Gesicht durch die Menschenmenge. Sein Vater machte sich Gedanken, was den Sohn wohl zu solcher Gelassenheit trotz aller Kränkungen und zu solcher Weltverachtung motivierte.</p>
<p>Für die Wiederherstellung der kleinen Kirche S. Damiano verkaufte Franziskus im Jahr 1207 einige Tuchballen aus dem Besitz seines Vaters und wurde von diesem zur Rede gestellt; Franziskus entledigte sich der Überlieferung nach als Antwort vor den Augen des Bischofs und einer großen Menge Zuschauer aller seiner Kleider und entsagte dem Erbe mit den Worten Weder Geld noch Kleider will ich von dir, von jetzt an nenne ich nur noch einen Vater, den im Himmel! Er rannte nackt aus der Stadt und verabschiedete sich so von Herkunft und Gesellschaft. 1207 bis 1209 führte er ein Einsiedlerleben, währenddessen wird ihm der Aufbau von zwei anderen zerstörten Kirchen zugeschrieben.</p>
<p>Während einer Messe im Jahr 1208 soll Franziskus eine Stimme vernommen haben, die ihn mit dem Wortlaut des Matthäus evangeliums aufforderte, in die Welt zu gehen, allem Besitz zu entsagen und Gutes zu tun (Matthäus­evangelium 10, 5 &#8211; 14). Alte Freunde neckten ihn, seine Braut heiße nun Armut. Die Berufung zur Armut, zu hilfreicher Tat und Predigt legte er seiner Regel mit der Gründung des Ordens der Minderbrüder, Minoriten 1209/10 zugrunde: er versammelte zwölf Apostel um sich, die die ersten Brüder des späteren Ersten Ordens der Franziskaner wurden und Franz zu ihrem Oberhaupt wählten.</p>
<p>Zunächst wurde Franziskus für verrückt erklärt, doch faszinierte Franziskus&#8217; tiefer Ernst, seine glühende Liebe zu Gott und zur Schöpfung, seine Zuneigung zu den Menschen immer mehr. Er verzauberte die Menschen geradezu. Wenn er in die Stadt kam &#8211; so wird berichtet -, ließen die Leute die Glocken läuten, die Geistlichen freuten sich, die Männer frohlockten, die Frauen freuten sich mit, die Kinder klatschten in die Hände und zogen Franziskus mit Blätterwedeln entgegen, so wie damals die Menschen in Jerusalem Jesus entgegenzogen; er wurde wie aus einer anderen Welt kommend angesehen und verehrt. Die ersten, einfachen, später verloren gegan­genen Ordensregeln wurden 1210 von Papst Innozenz III. mündlich gebilligt, nachdem er die Vision eines zu seinen Füßen aufwachsenden Palmbaums hatte, in der ein armer unbekannter Mönch die berstenden Mauern der Laterankirche stützt.</p>
<p>1212 nahm Franziskus Klara von Assisi, eine junge Nonne adliger Abstammung, in seine Gemeinschaft auf. Durch ihre Bekehrung wurde die Schwesterngemeinschaft der Klarissinen gegründet, der spätere Zweite Orden der Franziskaner. Von den Benediktinern bekam er die kleine Kirche S. Maria degli Angeli unterhalb von Assisi geschenkt; Franziskus nannte sie in Portiuncula, kleines Fleckchen, und baute daneben zunächst bescheidene Hütten, woraus später ein Haus und das Stammkloster der Franziskaner wurde.</p>
<p>Die Überlieferung berichtet eine für Franziskus typische Geschichte: Ein reißender Wolf versetzte die Umgebung der Stadt Gubbio in Angst und Schrecken. Franziskus wollte ihm entgegentreten; aber die Bürger warnten ihn: Hüte dich, Bruder Franz! Geh nicht vors Stadttor! Der Wolf hat schon viele gefressen, er wird auch dich jämmerlich töten! Franziskus ging dennoch ohne jeden Schutz zum Wolf in den Wald, nannte ihn seinen Bruder und versprach ihm, für die tägliche Nahrung zu sorgen. So zähmte er ihn; der Wolf lebte noch zwei Jahre. Von Tür zu Tür ließ er sich in Gubbio versorgen, ohne jemandem Leid anzutun. Nie bellte ein Hund gegen ihn, die Leute fütterten ihn freundlich, bis er schließlich an Altersschwäche starb.</p>
<p>Gegen Ende des Jahres 1212 machte sich Franziskus auf den Weg ins Heilige Land, erlitt jedoch Schiffbruch und sah sich zur Rückreise gezwungen.</p>
<p>Eine Begegnung mit Dominikus und ein Traum, der beide bestätigt, wird von Dominikus erzählt. Als Wanderprediger kam Franz 1212 nach Dalmatien, 1213 &#8211; 1215 bis nach Südfrankreich und Spanien und kam als Wallfahrer auch nach Santiago de Compostela. Er wurde als poverello weithin bekannt und innig verehrt; durch seine süße Rede beeindruckte er die Menschen und wurde Troubadour Gottes genannt.</p>
<p>Durch Franziskus&#8217; Predigt und seinen vorbildlichen Wandel entstanden schon zu seinen Lebzeiten zahlreiche Klöster auch jenseits der Alpen; sie erlangten in den wachsenden Städten neben denen der Dominikaner entscheidende Bedeutung für Armenpflege, Seelsorge und Predigt. Immer wieder betonen die Zeugnisse Franziskus&#8217; sanftmütige Demut allen Menschen und auch der armen Kreatur gegenüber &#8211; alle waren ihm Schwester und Bruder, auch Sonne, Mond und Tod, wie es sein Sonnengesang ausdrückt und wie es die verschiedenen Legenden von der Vogelpredigt zeigen.</p>
<p>Als Franziskus lebte, war die Gesellschaft im Umbruch von einer rein bäuerlich strukturierten zu einer Gesellschaft, in der es erste Städte und Anfänge einer echten Geldwirtschaft gab. Das geregelte Leben der Benediktiner fand auf diese Umbrüche zunächst keine Ant­wort; Franziskus wollte nun keinen neuen Orden gründen und kein Regelwerk vorgeben, sondern in der Zeit der Umbrüche einfach eine Gemein­schaft bilden, die nach dem Vorbild Jesu lebt. Gegen die Gewalt von Machthabern stellte er Jesu Gewaltverzicht, gegen die Geldwirtschaft das Prinzip der Armut; das Heil des Menschen war ihm wichtiger als das Vermögen. Franziskanischer Geist ist der Protest und ein Modell gegen die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft.</p>
<p>Bei weiteren Reisen im Rahmen des 5. Kreuzzuges gelang es ihm zwar 1219, in Ägypten zu predigen, jedoch nicht, den Sultan el Malik el Kamil zu bekehren. Franziskus bot den muslimischen Priestern die Feuerprobe an: er sei bereit, durch ein Feuer zu schreiten um zu beweisen, welcher Glaube der richtige sei. Der Sultan jedoch wagte diese Entscheidung nicht. Von dort aus zog Franziskus weiter ins Heilige Land, wo er bis 1220 blieb. Nach seiner Rückkehr fand er die Ordensbrüder in Uneinigkeit vor und trat von der Leitung des Ordens zurück. Die nächsten Jahre verbrachte er mit der Planung eines neuen Ordens &#8211; des späteren Dritten Ordens, der Tertiare der Franziskaner: ein Orden für Menschen, die in der Welt nach Ordensregeln leben wollen. Eigentlich wollte Franziskus für sich und seine Brüder keine Ordensregeln, ihm genügte die Botschaft Jesu: Willst Du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es Armen (Matthäusevangelium 19, 21), aber das Leben in der Gemeinschaft brauchte doch eine Ordnung. 1223 bestätigte Papst Honorius III. die endgültigen Regeln des Franziskanerordens.</p>
<p>1222 zog Franziskus sich zu rück in die Einsamkeit von La Verna, einem kleinen Klos­ter. 1223 feierte er im Wald von Greccio in einem echten Stall mit Ochs und Esel und einer strohgefüllten Krippe Weih nachten, um so der Bevölkerung die Geburtsgeschichte Jesu näher zu bringen. Dabei fehlten allerdings Darsteller von Maria, Joseph und dem Jesuskind; deshalb kann er nicht wirklich als der Urheber der Weihnachtskrippen von heute gelten.</p>
<p>Auf seine Bitte, am Leiden Jesu Anteil haben zu dürfen, wurde er am Michaelistag &#8211; nach anderer Überlieferung am Tag der Kreuzfindung &#8211; des Jahres 1224 nach 40 Tage langem Fasten auf dem Berg La Verna stigmatisiert: der Gekreuzigte in Gestalt eines Seraphs, von sechs Seraphenflügeln überhöht und bedeckt, oder von einem solchen getragen, neigte sich ihm; seitdem trug Franziskus, vom Leidenserlebnis Christi durchdrungen, die Wundmale an Händen, Füßen und an der Seite, aber er verheimlichte sie, so dass sie erst bei seinem Tod erkannt wurden; dies war die erste bezeugte Stigmatisierung der Kirchengeschichte.</p>
<p>Die Entbehrungen und die Erschöpfung beeinträchtigten zunehmend seine Gesundheit, schließlich drohte Franziskus auch zu erblinden. Zur Behandlung kam er nach Siena, doch er lehnte weitere medizinische Hilfe ab, diktierte sein Testament und ließ sich unter großem Geleit nach Portiuncula unterhalb von Assisi zurücktragen. Dort starb er auf bloßem Boden liegend, nackt, um auch im Sterben Jesus ähnlich zu sein, laut singend, umgeben von seinen Ordensgenossen, mit denen er gemeinsam und in froher Erwartung von Bruder Tod das Abendmahl gefeiert hatte. Als sein Gesang verstummte, zwitscherten die Lerchen, heftig und plötzlich in die folgende Stille hinein.<br />
Seine Brüder bestatten Franziskus in Assisi. Über seinem Grab wurde mit dem Bau der Doppelkirche San Francesco &#8211; sie besteht aus zwei übereinander gebauten Kirchen &#8211; unmittelbar vor der Heiligsprechung mit der Grundsteinlegung durch den Papst 1228 begonnen; 1253 wurde der Bau fertig gestellt. Aus Angst vor Reliquienräubern blieb die Grabstätte zunächst unbekannt und wurde erst 1818 gefunden; nun wurde das Grabmal geschaffen.</p>
<p>Zahlreiche Heilungen und Wunder folgten dem Paterseraphicus auch nach seinem Tod. Franziskus&#8217; Verehrung breitete sich durch Fülle und Innigkeit der unmittelbar nach seinem Tod auf gezeichneten Legenden rasch aus. Sie sind er halten in seinem Testament und in den 1228 verfassten Legenden der drei Gefährten, die 1318 mit den Tagebuchnotizen des Bruders Leo, des ständigen Begleiters von Franziskus, als Speculum perfectionis zusammengefasst wurden. Der Vita des Franziskanerbruders == Thomas von Celano folgte die des späteren Ordensgenerals Bonaventura, als Legenda maior 1260 verfasst. Auf diesen Grundlagen beruhen die 60 Taten und Wundererzählungen in der Legenda Aurea. Bis heute wallfahrten hunderttausende Menschen nach Assisi. Reliquien werden auch in Rom, Arezzo, Florenz, Cortona und Kriens in der Schweiz verehrt.</p>
<p>Auch unter den Hindus ist Franziskus der bekannteste christliche Heilige. Einige elementare Lebensinformationen genügen, um Franziskus besonders zu schätzen und ihn in die spirituellen Vorstellungen der hinduistischen, buddhistischen und jainistischen Wandermönche zu integrieren, da zahlreiche Übereinstimmungen und Berührungspunkte zu den Lebensgeschichten indischer Heiliger bestehen.“</p>
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